1. Herren Hockey TSC Eintracht Dortmund

Spielberichte Hallensaison 09/10

14. Spieltag

 

TSC Eintracht Dortmund – Bonner THV   9:7

 

Große Freude herrschte bei allen TSClern nach der gewonnen Partie gegen den Bonner THV und besonders nach der Nachricht des Sieges von SW Köln gegen RW Köln 2. Diese Tatsache bedeutet den Klassenerhalt für die Eintrachtler und den Abstieg für RW Köln 2 in die Oberliga. Eintracht kam gut in die Partie, verpasste es jedoch die nötigen Tore zu schießen. Ganze vierzehn Minuten dauerte es und Bonn gelang der Führungstreffer. Ein ärgerlicher Rückstand, welchen Valentin Baer per kurzer Ecke egalisierte. Bonn setzte jedoch nach und eine krze Ecke wurde zur Führung für die Gäste ausgenutzt. Kurz nach dem erneuten Rückstand konnte abermals Baer den Ausgleichstreffer erzielen, Eintracht drehte nun auf und kam zu drei weiteren Treffern, bevor Bonn erneut einen Treffer zum fünf zu drei markieren konnte.

 Die zweite Halbzeit konnten die Eintrachtler besser beginnen als die erste, Baer und Schröter trafen zum sieben zu drei und die Partie schien gelaufen. Nun zogen sich die Gastgeber zurück und verspielten viel zu oft den Ball. Individuelle Schläfrigkeiten führten zu kurzen Ecken und Ballverlusten, welche in Toren resultierten. Bonn nutzte diese Einladungen gnadenlos aus und kam wieder auf sieben zu sechs heran.Die zahlreichen Zuschauer in der Halle rieben sich verwundert die Augen und versuchten ihr Team nach vorne zu treiben. Eintracht musste eine Auszeit nehmen, um das Team kurz nochmals an den Ernst der Situation zu erinnern. Dieser Appell zeigte etwas Wirkung, Marc Fischer und Valentin Baer erzielten zwei weiter Tore zum Stand von neun zu sechs. Vier Minuten vor Schluß traf nochmals Bonn zum sieben zu neun, nun ließen die Gastgeber jedoch keine weiteren Treffer mehr zu und konnten sich über drei hart erkämpfte Punkte freuen.

Hervorgehoben werden sollten die Spieler Valentin Baer und Marc Fischer. Baer hat maßgeblichen Anteil an der Erfolgsserie der Eintrachtler, ohne seine Tore wäre der TSC wohl sang und klanglos aus der Regionalliga abgestiegen. Der wieder gesundete Marc Fischer bringt eine weitere Option in den Angriff der Eintracht, das Zusammenspiel mit seinem alten Partner Jörg Schnelle scheint nach nur wenigen Einsätzen schon wieder fast blind zu funktionieren, auch die Torgefährlichkeit von Fischer scheint auf dem Weg der Besserung zu sein. Nun steht die Feldsaison vor der Tür, Eintracht wird hierzu in den nächsten Tagen bereits mit dem Training starten.

Es spielten: Klischan, Hengstermann, Mendorf(1), Labenz, Roloff,Schröter(1), Zobiegala, Bauer, Sackel, Fischer(2), Schnelle(1), Baer(4)

Tore: 0:1 Selbeck (14.), 1:1 Baer (15.), 1:2 Brisken (18.), 2:2 Baer (20./7m), 3:2 Schnelle (22.), 4:2 Fischer (23.), 5:2 Mendorf (27.), 5:3 Pohlmann (30./7m), 6:3 Baer (33.), 7:3 Schröter (38.), 7:4 Neumann (45.), 7:5 Selbeck (49.), 7:6 Adolphy (50.), 8:6 Fischer (54.), 9:6 Baer (55.), 9:7 Adolphy (56.)

12. Spieltag

 

TSC Eintracht Dortmund - ETG Wuppertal  3:4

 

 

„Das Runde muss ins Eckige“, dieses, schon häufig gehörte, Zitat von Sepp Herberger scheint in den letzten Wochen immer relevanter zu werden für die erste Mannschaft von Eintracht Dortmund. Das Problem ist allerdings, dass das Runde nicht ins Eckige will und ein Spiel nach dem anderen verloren wird. So nun auch wieder am Heimspielwochenende gegen die ETG aus Wuppertal. Diese Partie musste eigentlich gewonnen werden, um die Chancen auf den Klassenverbleib zu erhöhen. Eintracht begann defensiv und destruktiv und wollte die Gäste durch schnelle Konter überraschen. Das erste Tor fiel jedoch für die Gäste in der 8. Minute. Eine kurze Ecke, Max Winterberg brachte sein Team in Führung. Eintracht spielte nun etwas energischer nach vorne und erarbeitete sich zahlreiche Chancen. Von Torwartparaden bis hin zu Torwart anschießen, alles wurde den Zuschauern geboten, nur der Ausgleichstreffer ließ auf sich warten. Schließlich traf Bene Bauer in der 17. Minute, per kurzer Ecke, zum eins zu eins. Dieser Eckentreffer sollte der einzige an diesem Tag bleiben, zehn weitere kurze Ecken für die Dortmunder blieben einfach ungenutzt. Ein weitere Treffer sollte in dieser Spielhälfte noch fallen, Sören Radloff brachte die ETG abermals in Führung.

Nach der Pause zogen sich die Gäste tief in die eigene Hälfte zurück und überließen den Gastgebern den Spielaufbau. Valentin Baer erzielte in der 33. Minute den Ausgleichstreffer, nach feinem Pass von Bene Bauer. Zahlreiche Chancen boten sich nun den Dortmundern, Wuppertal war zu diesem Zeitpunkt nur auf Konter aus. Einer dieser Konter brachte dann auch die wiederholte Führung für die Gäste, bevor Jörg Schnelle, nach guten Sololauf, den Ball im Tor der Gäste unterbringen konnte. Zu diesem Zeitpunkt waren noch fünfzehn Minuten zu spielen und nun musste Eintracht hier noch mal kommen. Wieder wurden Chancen nicht genutzt und vier Minuten vor dem Ende der Partie traf abermals Sören Radloff für die Wuppertaler. Ein schönes Kontertor, welches jedoch noch nicht der Schlusspunkt der Partie war. Mit dem Schlusspfiff wurde der Eintracht noch eine kurze Ecke zugesprochen und der Ausgleichstreffer war in greifbarer Nähe. Leider wurde auch diese kurze Ecke, zur Bestätigung der miserablen Eckenstatistik der letzten Wochen, nicht genutzt und somit musste sich das Team von Marc Fischer geschlagen geben. Nach dem überraschenden Sieg des Marienburger SC beim stadtinternern Derby gegen SW Köln wird es am kommenden Wochenende in Marienburg zum Showdown kommen. Zwei Endspiele warten auf das Team aus Dortmund, am letzten Spieltag geht es zu Hause gegen den Bonner THV. Zwei Siege aus zwei Partien, das ist die Vorgabe für diese Spiele, falls die Auflösungserscheinungen der letzten Wochen gestoppt werden können.

 

Es spielten: Hengstermann, Klischan, Mendorf, Labenz, Krause, Bauer,Roloff, Zobiegala, Schröter, Schnelle, Baer

 

Tore: 0:1 (8.) Max Winterberg(KE), 1:1 (17.) Bene Bauer, 1:2 (20.) Sören Radloff, 2:2 (33.) Valentin Baer, 2:3 (41.) Leif Scherer, 3:3 (46.) Jörg Schnelle, 3:4 (56.)Sören Radloff

 

Kurze Ecken: 11/11 (1/1)

10. Spieltag

 

 

TSC Eintracht Dortmund - RW Köln 2  8:8

 

 

Eine heiße Partie sollte am Sonntagabend auf die erste Mannschaft von Eintracht Dortmund warten. Um weiterhin den Anschluß in der Tabelle zu halten, musste mindestens ein Punkt gegen Rot Weiß Köln geholt werden. Eintracht startete druckvoll in die Partie und überraschte die Kölner mit schnellem und effektivem Hockey. Valentin Baer brachte sein Team in Führung und nach einigem hin und bis zur elften Minute hatte sich das Team von Marc Fischer eine vier zu zwei Führung erarbeitet. Was jedoch danach geschah, war schwer zu begreifen. Die Eintracht stellte ihren Offensivdrang komplett ein und vergaß es nun auch immer häufiger, die geforderte Abwehrarbeit konsequent zu leisten. Die Gäste aus Köln nahmen diese Einladung dankend an und konnten bis zur Halbzeitpause mit fünf zu vier in Führung gehen. Kurz nach Wiederanpfiff setzten die Kölner nach und erhöhten auf sechs zu vier. Dortmund war nun gefordert und hatte eigentlich nichts mehr zu verlieren. Joni Schröter und Valentin Baer brachten ihr Team wieder heran, bevor abermals Baer den erneuten Führungstreffer für sein Team markieren konnte. Rot Weiß war in der zweiten Halbzeit kaum präsent, jedoch wurden sie immer wieder durch nachlässige Fehler der Gastgeber zurück in die Partie gebracht. So können auch nur die letzten beiden Tore der Kölner erklärt werden. Der Ausgleichstreffer zum sieben zu sieben fiel, nachdem Eintracht eine kurze Ecke bereits abgewehrt hatte, den Ball jedoch direkt in die Vorhand eines Kölners ablieferte und dieser kein Problem hatte, den Ball doch noch einzunetzen. Der Ausgleichstreffer zum acht zu acht fiel ungefähr vierzig Sekunden vor Ende der Partie. Eigentlich war die Situation unkompliziert, ein Kölner Spieler hatte sich in der rechten Strafraumecke der Dortmunder festgerannt und durch mehrere tiefe Bretter zugestellt. Aus einem nicht erklärbaren Grund gelang der Ball durch die unzähligen Bretter zu einem ungedeckten Spieler direkt vor dem Dortmunder Tor. Ein Fehler, der dem Team zu Recht die drei Punkte kostete.  Dank des Sieges von Marienburg gegen Mülheim bleiben die Eintrachtler jedoch auf einem Nichtabstiegsrang.

Am kommenden Wochenende geht es nun gehen den Kahlenberger HTC, nach dem Unentschieden im Hinspiel in eigener Halle, wird man mit einer ganz schweren Partie rechnen dürfen.

 

Es spielten: Klischan, Hegstermann, Labenz, Mendorf, Krause, Roloff, Schröter(2), Zobiegala, von Cosseln, Baer(6), Schnelle

 

Torfolge: 1:0 (1.) Valentin Baer, 1:1 (8.), 2:1 (8.) Valentin Baer, 3:1 (10.) Joni Schröter, 3:2 (10.), 4:2 (11.) Valentin Baer, 4:3 (16.), 4:4 (22.), 4:5 (24.), 4:6 (32.), 5:6 (36.) Joni Schröter, 6:6 (38.) Valentin Baer, 7:6 (39.) Valentin Baer, 7:7 (41.), 8:7 (58.) Valentin Baer, 8:8 (59.)

 

Anmerkung des Autors: Erstaunliches gibt es aber doch immer wieder im Hockey - in den Artikel gehört das nicht rein - darum mal hier so am Rande:  Das, was die Nr. 7 von RWK so währende des Spiels getrieben hat:  Mal den  Schläger dem Gegner in die Seite rammen, und seine  Mit- und Gegenspieler heftig  beleidigen! Sein übermäßiger Körpereinsatz scheint fast schon normal zu sein. Und alles war so geschickt inszeniert, das das meiste ungeahndet blieb. Ob er das wohl auch als Kadermitglied der Feldhockeymeistermannschaft von Rot Weiß Köln auch machen kann? Wohl kaum !!

7.+ 8. Spieltag

 

Doppelspieltag bringt 3 Punkte

 

Eintracht Dortmund freut sich über weitere drei Punkte und erhält sich somit weiter alle Chancen auf den Klassenverbleib. Am Sonntag abend mussten Eintrachts Herren gegen Schwarz Weiß Köln antreten und man merkte dem Team von Marc Fischer die Weihnachtspause an. Laufwege schienen vergessen, Absprachen wurden nicht eingehalten und die Mannschaft ließ sich ein ums andere Mal von den Gastgebern ausspielen. Eigene Treffer waren Mangelware, ein Problem, welches sich schon durch die ganze Saison zieht. Während der Partie hatte es rund um Köln so stark geschneit, dass die Rückfahrt nach Dortmund zur Rutschpartie wurde. Diese Tatsache wurde jedoch mit Humor genommen, schließlich war die Partie in der Vorwoche abgesagt worden, obwohl die Straßen gut befahrbar waren.

Sonntag mussten nun 3 Punkte her, dafür mussten aber die Fehler vom Vortag abgestellt werden. Trotz des Führungstreffer durch die Dortmunder ließ sich Uhlenhorst 2 nicht aus dem Konzept bringen und ging immer wieder in Führung. Beim TSC offenbarten sich, wie schon am Vortag, Abstimmungsschwierigkeiten bezüglich der Deckung bestimmter Spieler, trotzdem wurde ein vier zu vier  Unentschieden in die Pause gerettet. Trainer Marc Fischer versuchte in der Halbzeit sein Team auf Erfolgskurs zu bringen, aufkeimende Taktikdiskussionen erwiesen sich jedoch eher als hinderlich. Die spielentscheidende Szene ereignete sich dann fünfzehn Minuten vor Schluß, als ein Spieler der Mülheimer mit Gelb für zehn Minuten vom Platz gestellt wurde. Diese Phase nutzte Eintracht umgehend aus und erzielte vier Tore. Die Partie war endlich entschieden, die Freude und Erleichterung über diesen Sieg war allen Beteiligten deutlich anzumerken.

Es  spielten: Klischan, Hengstermann, Mendorf, Weidauer, Schröter, Labenz, Roloff, Sackel, Schnelle, Baer, von Cosseln, Zobiegala, Fischer,    

6. Spieltag

TSC Eintracht Dortmund – Marienburger SC 9:7

 

Der bisher wichtigste Spieltag der Saison stand Eintrachts ersten Herren am Sonntag bevor. Gegen Mitabstiegskonkurrenten Marienburger SC musste gewonnen werden, egal wie viel Kraft es kosten würde. Von der ersten Minute an drückte der TSC die Gäste tief in die eigene Hälft, doch schon wie am Vortag gelang es nicht, den Ball im Tor zu versenken. Folglich waren es dann die Gäste, die per kurzer Ecke den ersten Treffer erzielten. Nun deutlich wacher, gelangen den Gastgebern immer mehr Aktionen, Lukas Roloff und Valentin Baer konnten den TSC mit drei zu eins in Führung bringen. Auf dieser Führung ruhte sich das Team nun aus, in der Hoffnung, dieses Ergebnis in die Pause zu retten. Marienburg nutzte diese Phase jedoch aus und konnte abermals eine kurze Ecke und einen Konter zum drei zu drei Pausenstand verwandeln. Mit solch einer knappen Partie hatte keiner der Spieler gerechnet, in der zweiten Halbzeit sah man sich gezwungen, den Ball noch energischer durch die eigenen Reihen laufen zu lassen. Dies resultierte abermals in einer Zwei-Tore Führung, nach Treffern von Valentin Baer. Wie schon in der ersten Halbzeit kamen die Gäste wieder heran und konnten erneut ausgleichen. Die Partie wurde nun zusehends hektischer, der TSC warf nun alles nach vorne um hier endgültig den Sack zuzumachen. Die daraus resultierende drei Tore Führung, zum acht zu fünf sollte doch nun die erhoffte Stabilität bringen. Marienburg wechselten nun noch den Torhüter aus und kam zu weiteren Chancen. Eintracht spielte diese Phase jedoch clever herunter und schaffte es, die sehr offensiv stehenden Marienburger auszuspielen. Mit dem Schlusspfiff trug sich dann auch noch Jörg Schnelle in die Torschützenliste ein. Bezeichnend für diese Partie war, dass Marienburg fünf der sieben Treffer per kurzer Ecke erzielte und neben einem Eigentor nur einen Treffer aus dem Spiel heraus erzielte. Eintracht hatte als Mannschaft überzeugt und dadurch auch die Oberhand über die Gäste behalten, bei denen viel zu viel durch Einzelaktionen lief. Nach der Partie freuten sich das Team mit den gerade einmal elf Zuschauern über diese drei Punkte, bedeutete dies doch auch, dass man die Tabellenposition mit dem Marienburger SC tauschen würde. Am letzen Spieltag in diesem Jahr müssen die Eintrachtler zum Bonner THV, bei der momentan Situation in der Liga erscheint es, als ob jeder jeden schlagen kann, daher erhofft man sich eine weitere anständige Partie.

Es spielten: Klischan, Mendorf, Labenz, Roloff(2), Bauer, Zobiegala, von Cosseln, Schnelle(1), Baer(6)

5. Spieltag

 

ETG Wuppertal - TSC Eintracht Dortmund 9:4

 

Am 5. Spieltag mussten die 1. Herren von Eintracht Dortmund zur ETG aus Wuppertal. Zum ersten Mal in dieser Saison konnte Trainer Marc Fischer auf einen voll besetzen Kader zurückgreifen, bis auf Verteidiger Markus Krause und Stürmer Valentin Baer waren alle Spieler mit an Bord. Eintracht bemühte sich in die Partie zu kommen, Wuppertal stand sehr defensiv und es ergaben sich zahlreiche Chancen für die Gäste. Lange wurde die Partie sehr offen geführt, Lukas Roloff und Sebastian Sackel erzielten die Treffer in der ersten Halbzeit, bis es der ETG gelang, einen Zwei – Tore Vorsprung herauszuarbeiten.

In der zweiten Halbzeit waren die Eintrachtler nun gezwungen, noch offensiver zu spielen, um den vier zu zwei Rückstand auf nur noch ein Tor zu verringern. In den ersten zehn Minuten boten sich auch zahlreiche Großchancen, inklusive eines 7m, diese wurden jedoch alle kläglich vergeben. Wuppertal spielte nun clever und griff den TSC phasenweise überfallartig an. Dies war oftmals von Erfolg gekrönt und es fiel ein Treffer nach dem anderen. Nur zwei weitere Tore konnten die Eintrachtler erzielen, Lukas Roloff und Maxi Zobiegala konnten den Ball über die Torlinie drücken. Mit solch einer miserablen Chancenausbeute brauchte sich dann auch niemand über den Endstand von neun zu vier wundern. Es blieb zu hoffen, dass das Team die Partie am Sonntag, gegen den Marienburger SC, deutlich treffsicherer gestalten würde.

 

Es spielten: Klischan, Ernst, Mendorf, Labenz, Roloff(2); Bauer, Zobiegala(1), von Cosseln, Sackel(1), Raphael,Schnelle, Schröter

4. Spieltag

TSC Eintracht Dortmund - Kahlenberger HTC 11:11

 

Am Nikolausstag beschenkten sich die 1. Herren des TSC Eintracht Dortmund selbst und erkämpfen einen Punkt gegen den Favoriten aus Kahlenberg. Die Partie verlangte dem dünn besetzen Kader der Eintrachtler alles ab. Die Gäste begannen druckvoll und erzielten innerhalb von kurzer Zeit die ersten zwei Tore. Eintracht gab jedoch nicht auf versuchte konzentriert nach vorne zu spielen. Kahlenberg schien mit dem tief stehenden Gastgeber große Probleme zu haben, diese Fehler konnten oftmals ausgenutzt werden um dann sogar bis zur Pause mit sechs zu fünf in Führung zu gehen. Die zweite Halbzeit wollte der TSC ähnlich spielen wie in der vorherigen Halbzeit, direkt zu Anfang wurde das sieben zu fünf erzielt, Kahlenberg spielte nun aber auch immer offensiver und kam somit zwangsläufig wieder heran. Die Partie bot nun alles, was Zuschauer gerne sehen wollen, schnelle Pässe, Tore und Action pur. Leider verletzten sich während der Partie Markus Krause (Schulter) sowie Valentin Baer (Rücken) und dies sorgte für große Schwierigkeiten bezüglich der Wechselmöglichkeiten auf der Bank. Nur noch ein Auswechselspieler und noch etwas über die Hälfte der zweiten Halbzeit war noch zu spielen. Der TSC musste nun den Rückstand hinnehmen, gab sich jedoch nicht auf und konnte mehrfach ausgleichen. Zwei Minuten vor Ende der Partie konnte Kahlenberg erneut in Führung gehen und die Partie schien gelaufen, bis, fast mit dem Schlusspfiff, eine kurze Ecke für den TSC gepfiffen wurde. Nachdem die Uhr heruntergelaufen war, verwandelte Valentin Baer diese Ecke zum fast schon sensationellen Punktgewinn für die Eintrachtler. Diese Tendenz war schon in den letzten Wochen zu erkennen, leider hatte es in diesen Partien immer am nötigen Quäntchen Glück gefehlt. Falls in den nächsten Wochen nicht noch weitere Spieler verletzt passen müssen, erhoffen sich die Eintrachtler weitere Punkte. Am kommenden Doppelspieltag soll dies bereits gelingen, Samstag muss der TSC nach Wuppertal, Sonntag kommt der Marienburger SC nach Dortmund.

 

Es spielten: Klischan, Ernst, Mendorf, Krause, Labenz, von Cosseln(1), Zobiegala(1), Schröter(2), Baer(4), Schnelle(3)

3. Spieltag

 

RW Köln 2 - TSC Eintracht Dortmund 10:7

 

Ohne Verteidiger Labenz und die etatmäßigen Stürmer Schnelle und Baer gab es für die Dortmunder Hockeyherren auch am 3. Spieltag der Regionalliga West keine Punkte. Als zu kraftaufwendig sollte sich der Versuch erweisen, diese drei Spieler durch Einsatzwillen zu ersetzen. Zwar erledigte Lukas Roloff seine neue Rolle im Sturm mit bravour und erzielte fünf von sieben Toren, jedoch benötigte es an diesem Abend mehr, um den stark aufspielenden Gastgeber aus Köln zu schlagen. Die erste Halbzeit verlief ruhig und relativ ausgeglichen. Nach der Führung durch Roloff kam Rot Weiß in die Partie und erzielte, in kurzer Zeit, den Ausgleichs- und den Führungstreffer. Eintracht versuchte, sich zu wehren und konnte erneut Roloff in Szene setzen. Der Versuch, dieses Unentschieden in die Pause zu retten, sollte jedoch nicht gelingen, somit stand es zu Halbzeit drei zu zwei für die Gastgeber.

 Die zweite Halbzeit sollte sich torreicher gestalten.  Rot Weiß erwischte die Gäste aus Dortmund auf dem falschen Fuß und erzielte direkt nach Wiederanpfiff die Treffer zum vier und fünf zu zwei. Eintracht musste nun kommen und  versuchte es mit der Brechstange. Sämtliche Aktionen liefen über Lukas Roloff, bis er mit einer gelben Karte den Platz verlassen musste. Ein denkbar ungünstiger Moment, den Rot Weiß  direkt nutzte und die Führung um ein weiteres Tor ausbaute. Die Stimmung im Team der Eintrachtler drohte zu kippen, die Kräfte ließen nach und doch sollte hier nochmal alles probiert werden. Die Treffer zum drei und vier zu sechs durch Roloff brachten neue Hoffnung, Markus Krause konnte den TSC sogar wieder auf fünf zu sechs heranbringen. Diese Tore hatten jedoch jeden Spieler sehr viel Kraft gekostet und die letzte viertel Stunde sollte das Schicksal der Eintrachtler besiegeln. Rot Weiß war nun wieder am Drücker und konnte bis zum Ende der Partie auf sieben zu zehn davonziehen. Wohl noch zu erwähnen ist die gelb rote Karte kurz vor Ende der Partie. Erneut Lukas Roloff, wieder für Meckern mit den Schiedsrichtern, die diese Partie eigentlich sehr souverän leiteten. Diese Szene war nicht mehr spielentscheidend, jedoch muss die Frage erlaubt sein, wie es zu solch einem Aussetzer kommen konnte, nachdem man sein Team das ganze Spiel über im Rennen gehalten hatte und fünf der sieben Treffer erzielte.

Am kommenden Wochenende ist ab 12.00h der Kahlenberger HTC zu Gast in Dortmund. Hier wird es, bis auf reichlich Spielerfahrung, nicht viel zu holen geben, trotzdem verlangt Tainer Fischer volle Konzentration von seinem Team.  Obwohl die Personaldecke der Eintrachtler sehr dünn ist, besteht durchaus Hoffnung, auf einen voll besetzten Kader zurückgreifen zu können.

Es spielten:  Klischan, Ernst, Mendorf, Krause, Roloff, Bauer, Zobiegala, von Cosseln, Schröter

2. Spieltag

Uhlenhorst Mülheim 2 - TSC Eintracht Dortmund 11:8

 

Keinen guten Tag erwischte die erste Besetzung des TSC Eintracht Dortmund bei der Partie am Sonntag Abend gegen Uhlenhorst Mülheim 2. Fast mit Beginn der ersten Minute ließ sich das Team phasenweise vorführen und rannte den Bällen nur noch hinterher. Diese Tatsache resultierte dann auch in einem fast schon uneinholbaren Halbzeitstand von 1:7. Das einzige Tor in der ersten Halbzeit erzielte Lukas Roloff nach einer kurzen Ecke. Die Halbzeitansprache durch Trainer Marc Fischer fiel entsprechend deutlich aus. Die Forderungen nach einer Leistungssteigerung, sowie dem disziplinierten Zurückarbeiten aller Spieler sollten in der zweiten Halbzeit beherzigt werden. Diese Anweisungen wurden in der Folgezeit besser umgesetzt, der TSC kam nochmals auf 7 zu 9 heran, jedoch war ein zu großer Kraftaufwand betrieben worden, als dass die Partie hier noch hätte gedreht werden können. Selbst Marc Fischer hielt es gegen Mitte der zweiten Halbzeit nicht mehr auf seiner Bank aus und eine Einwechslung, in den bis dahin nicht rund laufenden Sturm der Dortmunder, folgte. Trotz lädiertem Knie und Trainingsrückstand gelang Marc Fischer immerhin noch ein Treffer, viele weitere Chancen blieben jedoch ungenutzt.

Mit dem Auftreten von großen Leistungsunterschieden hatte der TSC schon in der Vergangenheit zu kämpfen, auch in der letzten Partie gegen SW Köln hatten die Eintrachtler nur eine Halbzeit überzeugen können. Diese Fehler sollten abgestellt werden, am nächsten Wochenende geht es zu RW Köln 2 und dies wird abermals eine Standortbestimmung für die eigentlich erfahrene Dortmunder Mannschaft. Die Rot Weißen haben bisher einen Punkt und stehen einen Platz vor dem TSC. Wenn der TSC in den nächsten Wochen weiterhin Chancen auf einen Platz im Mittelfeld der Tabelle für sich beanspruchen will, muss gegen RW Köln 2 schon ein Sieg her. Daran wird in dieser Woche zu arbeiten sein, genauso wie an der Weiterentwicklung verstanden geglaubter Spielkultur.

Es spielten: Klischan, Mendorf, Labenz, Krause, Roloff(3), Bauer(1), Zobiegala, Baer(2), Schnelle(1), Fischer(1)

1. Spieltag

TSC Eintracht Dortmund - SW Köln     6:9

 

Direkt am ersten Spieltag stand der Aufstiegsfavorit SW Köln auf dem Plan und allen Eintrachtlern war klar, dass das eine ganz schwere Partie werden würde. Eintracht begann das Spiel ruhig und aus einer kompakten Abwehr heraus. Köln sollte versuchen das Spiel zu machen und der TSC wollte kontern. Diese Taktik ging zunächst auch auf. Jörg Schnelle und Max von Cosseln brachten die Dortmunder schnell mit zwei zu null in Führung. Mit diesem Ergebnis hatte nun wirklich keiner gerechnet, jedoch war zu diesem Zeitpunkt gerade einmal 15 Minuten gespielt. Der TSC verpasste weitere große Möglichkeiten zum Ausbau der Führung und kassierte somit, bis zur Halbzeit, den verdienten Ausgleich. Da niemand von einem solchen Spielverlauf ausgegangen war, sollte in der zweiten Halbzeit nun noch einmal alles probiert werden, die Schwarz Weißen nicht in die Partie kommen zu lassen. Köln spielte nun aber seine Routine aus, ging in Führung und baute diese nun deutlich aus. Der TSC rannte sich oftmals in der Abwehr der Kölner fest und spielte phasenweise zu unkonzentriert und hektisch um das Spiel nochmal drehen zu können. Weitere Tore für den TSC erzielten Lukas Roloff, Valentin Baer und Jörg Schnelle. Diese Treffer waren jedoch nur noch Ergebniskosmetik, auch wenn die Partie in den letzten 15 Minuten nochmals richtig hektisch wurde. Die bis dahin sehr souverän pfeifenden Spielleiter verließen nun ihre konsequente Linie, was zu grotesken Szenen auf dem Platz führte. Mehrfach unterbrach der TSC das Spiel, da man, nach offensichtlichem Fuß etc., mit einer kurzen Ecke oder Freischlägen für sich rechnete, diese jedoch nicht bekam. Köln reagierte in diesen Szenen am schnellsten und versenkte jedes Mal den Ball im Tor der Eintrachtler.

Am nächsten Samstag geht es nun nach Mülheim, die zweite Besetzung der Uhlen empfängt die Eintrachtler um 18.00.

Es spielten: Klischan, Ernst, Roloff(1), Mendorf, Labenz, Krause, Zobiegala, von Cosseln(1), Baer(1), Schnelle(3), Bauer

 

Vorbereitung DSD

Am Wochenende starteten die 1. Herren mit einem Testspiel gegen DSD Düsseldorf in die Hallensaison. Trainer Marc Fischer hatte sich direkt zu Anfang dieser Saison für einen starken Gegner entschieden, DSD beendetet die letzte 2. Bundesligasaison auf dem 2. Tabellenplatz. Vor Ort einigte man sich auf drei Drittel mit jeweils zwanzig Minuten Spielzeit. Eintracht begann stark und führte nach wenigen Minuten mit drei zu null. Danach übernahm jedoch der DSD die Kontrolle über das Spiel und konnte die Partie bis zum Ende des ersten Drittels auf vier zu drei drehen. Im zweiten Drittel fanden die Eintrachtler nicht wirklich in die Partie und liefen dem Ball oft hinterher. DSD konnte kombinieren und ließ phasenweise die vermutete Stärke aufblitzen. Am Ende des zweiten Drittels hatte der DSD somit seine Führung auf sechs zu drei ausgebaut. Im letzten Drittel wollten die Eintrachtler nochmal Druck auf ihre Gegner ausüben, auch wenn der ein oder andere Spieler konditionell schon an seine Leistungsgrenze herangekommen war. Gute Spielkombinationen und eine konzentrierte Verteidigung der Räume führte zum knappen Endstand von acht zu neun. Nach der Partie zeigte sich Trainer Marc Fischer zufrieden mit der Leisung seines Teams. In den nächsten Wochen sieht er sich nun mit der Aufgabe konfrontiert,  nach dem optimalen Team für die bevorstehende Saison zu suchen. Der Kader ist groß und es ist noch genügend Zeit für alle Spieler sich in den kommenden Wochen für den ersten Kader zu empfehlen.

Es spielten: Klischan, Hengstermann, Roloff, Mendorf, Labenz, Krogmann, Sackel, Hashemi, Zobiegala, Bauer(2), von Cosseln(1), Baer(5),